Bereits im Jahre 1922 gründet Otto Martin im kleinen Bergdorf Schnifis, 15km von Feldkirch entfernt, einen Holzhandel und betreibt ein kleines Sägewerk.

1926 verlegt er seinen Standort nach Feldkirch in die Nähe des Bahnhofes um mit seinem Holzhandel auch eine bessere Transportverbindung zu bekommen. Mit Hilfe eines Holzgastraktors werden Transporte in dieser schwierigen Zeit durchgeführt.

1955 stirbt Otto Martin sen. und seine beiden Söhne Franz und Otto Martin übernehmen die Geschäfte ihres Vaters. Gemeinsam gründen sie einen neuen Betrieb, der sich auf Sonderzuschnitte für die Möbel- und Fensterbauindustrie im In- und Ausland spezialisiert.

Nach dem plötzlichen Tod von Otto Martin jun. im Jahre 1981, wird der Betrieb von Franz Martin alleine weitergrführt.
Sein Sohn Peter Martin steigt nach dem Abschluss an der holzkaufmännischen Fachschule Kuchl im Jahre 1982 in den Betrieb ein und wird 1991 zum Geschäftsführer bestellt.

Nachdem weiter in den Sonderzuschnittbereich für die Fenster- und Möbelindustrie investiert wurde und auch besonders im Exportbereich weitere Zuwächse und Erfolge verbucht werden konnten, wird im Jahre 1994 in einer ehemaligen Großtischlerei in Feldkirch-Nofels eine eigene leistungsfähige Kapp- und Hobelanlage sowie eine Keilzinkanlage errichtet. Damit ist man in der Lage, den gehobenen Ansprüchen in der Fenster- und Leistenindustrie gerecht zu werden.

Besonders das Exportgeschäft in die benachbarte Schweiz aber auch in die Niederlande wird weiter ausgebaut. Der Geschäftsumfang wird mit neuen Produkten und entsprechenden Vertriebspartnern kontinuierlich aufgebaut und mit einem Exportanteil von über 85% wird die Firma Martin zu einem Partner für alle Spezialanforderungen im Bereich optimierte und keilgezinkte Sortimente.

Es werden laufend neue, eigene Optimierungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten entwickelt um dann schließlich im Jahre 2004/2005 mit der neuesten Scannertechnik die Produktvielfalt zu erweitern.

Nachdem eine langjährige Markt- und Produktbearbeitung und eine sorgfältige und termingerechte Bereitstellung aller Sortimente Voraussetzung für weitere Erfolge sind, wird im Jahr 2006 auch eine dementsprechende neue Produktionsstätte im Industriepark Runastrasse in Feldkirch errichtet. Die dafür notwendigen Grundstücke wurden bereits zuvor erworben. Die neue Betriebsstätte liegt unmittelbar an der A14 und ist optimal für den Exportverkehr in die Schweiz, nach Italien, Deutschland und den Niederlanden angebunden.

Im Jahre 2010 wird durch einen Großbrand die Produktion am Standort Runastrasse vollständig zerstört. Durch den zweiten Standord in Feldkirch-Nofels und den hervorragenden Einsatz aller Mitarbeiter gelingt es die Produktion zur Gänze aufrecht zu erhalten und stetig lieferbereit zu bleiben.
Bereits im selben Jahr wird mit dem Neubau zweier 160x50m großer Produktions- und Lagerhallen am Standort Runastrasse begonnen.

Im Jahr 2011 wird die neue vernetzte Kapp- Keilzink und Hobelanlage in Betrieb genommen. Die Anlage ist mit den neuesten Technologien zur Holzbearbeitung ausgestattet und ermöglicht eine sehr effiziente und qulitätsorientierte Produktion.
Ebenfalls 2011 wird eine neue Anlage zur Verleimung von Fensterhölzern und verleimter Spezialprodukte in Betrieb genommen um der stetig steigenden Nachfrage nach lamellierten Produkten gerecht zu werden.

Unser Ziel - mit einem motivierten Team, sowie einem leistungsfähigen und modernen Maschinenpark, möchten wir weiterhin ein zuverlässiger Partner im Bereich hochwertiger, optimierter, keilgezinkter und verleimter Produkte sein.

Wir würden uns freuen, auch ein Partner von Ihnen zu werden!